Wie ist damit umzugehen?

Justice bei einem Live-Set. Der Midi-Controller des linken Typens ist nicht eingestöpselt. Das wirft Fragen auf. Und diesen muss sich nicht nur diese überbewertete Band stellen.
(via De-Bug und X)
Amok Interviews
Nachdem Uwe und Uli schon darüber berichteten, habe ich mir jetzt auch mal die Zeit genommen mich mit dem Phänomen Narduwar zu beschäftigen. Dahinter verbrigt sich ein kanadischer Radiomoderator, der nicht nur weiß sich in Szene zu setzen, sondern auch eine unermessliche Recherchearbeit für seine Interviews leistet. So konfrontiert er The Mars Volta damit, dass ihre alte Keyboardin sie verlassen hat, um in der Backing-Band von Lisa-Marie Presley zu spielen oder reizt Slipknot, da sie den gleichen Produzenten wie Vanilla Ice hatten.
Ein besonders gelunges Beispiel seiner unvergleichlichen Interviews gibt es hier mit Cradle of Filth, die er tatsächlich fragt, ob sie Pentagramme auf ihre Vorhäute tatowiert haben, da sie behaupten einen Pakt mit dem Teufel geschlossen zu haben.
Schaut euch mal ein bißchen um. Es gibt hunderte von Interviews, die er mit dem Who-Is-Who der Musikszene geführt hat.
Ein Wow für Idiomag

Schon lange hat keine Webseite mehr so ein erstauntes “Wow” bei mir ausgelöst wie Idiomag. Die Seite baut euch ein persönliches Musikmagazin aus Fremd-Content (klaro…). Dafür benötigt sie euren User-Account bei den gewöhnlichen Musikseiten wie z.B. last.fm um daraus euren Musikgeschmack zu generieren, bzw. reicht für ein sehr schmalen Inhalt auch die einfache Angabe der Lieblingsband. Ist das die Zukunft des Web?
ReadWriteWeb hat einen schönen Artikel über die Webseite, der auch nicht mit Kritik spart.
Wikipedia hat ein paar Informationen zum Unternehmen.
Gysi
Da hab ich mich in der Überschrift mal wieder selbstübertroffen. Was für ein Scherz! Dabei geht es doch nur um einen ganz wunderbaren deutschen Songwriter mit den wunderbarsten Texten. Sein selbstbetiteltes Debüt hat noch einige Macken - vor allem den gelegentlichen Abrutsch ins Deutschrockige nervt mich gewaltig - aber in diesem Typ, der wirklich so heißt, steckt so viel Potential, das man sicherlich noch sehr, sehr viel von ihm hören wird.
Gisbert zu Knyphausen - Neues Jahr
Unsre Jungs
Man kann über das amerikanische Militär ja sagen was man will, zielgruppenspezifische Werbung haben sie auf jeden Fall raus. 3 Doors Down waren sich nicht zu schade einen Song für ihre Troops aufzunehmen. Das Peinlichste am Video sind die Text-Einblendungen. Merke: es geht immer tiefer als du dachtest.
3 Doors Down - Citizen/Soldier
Den hät ich gern als Opa
Nicht falsch verstehen, ich mag meine beiden Opas sehr gerne. Gäbe es die Möglichkeiten für einen Dritten, wäre Paul Mawhinney meine erste Wahl. Die Geschichten aus seiner größten Plattensammlung der Welt müssen unglaublich sein.
Mehr auf www.thegreatestmusiccollection.com.
(via Uli)
Juli holzt (har har)

Juli Holz veröffentlicht eine Art Songwriter-Electro auf Oliver Koletzkis stilsicheren Label “Stil vor Talent”. Keine Frage, in der Dame schlummert ein großes Talent, aber ich finde, dass sie noch nicht so recht im Songwriting angekommen ist. Als sie letzten Freitag im Watergate auftrat, konnte sie mich trotz ihrer wunderbaren Stimme nicht wirklich bei der Stange halten. Mit etwas mehr Struktur und etwas Arbeit am Gespür für eine Hook könnte hier aber sicher etwas Erfolgreiches ausgebrütet werden. Demnächst auch in der Frauenzeitschrift euer Freundinnen.
Hört rein auf ihrer MySpace-Seite.
