Plogging

Kann man ja mal machen

Posted in Music and Film by Philipp at 28. Okt. 2006

Ich habe noch etwas Online-Zeit uebrig, Deshalb fuelle ich dies mal aus. Bitteschoen.

Was war Dein erstes selbstgekauftes Album?

Erste geschenkte CD: Die Toten Hosen - “Learning English Lesson One”
Erste selbstgekaufte CD: Weiss ich nicht mehr (vielleicht “Kauf Mich” von den Hosen), dafuer aber erste selbstgekaufte LP: More Rockers - Selection Two

Was war Dein erstes, welches Dein bislang letztes Konzert?

Erstes: Die Aerzte, Heilbronn Harmonie (Planet Punk Tour)
Letztes: Wolfmother, Berlin Postbahnhof

Welche aufgelöste Band vermisst Du am meisten / sollte sich wieder zusammenfinden?
Keine. Bands, die sich aufloesen haben alles gesagt. Die besten Bands haben sowieso nur drei Alben gemacht. die schlechtesten 25 (wie U2)

Welches war das mieseste Konzert, das Du erleben musstest?

Ich kann mich nicht an die Namen aller schlechten Vorgruppen erinnern, die ich gesehen habe.
Dieses Jahr war es auf jeden Fall: Babyshambles, Koeln, E-Werk (sorry, Vicky)

Welches Album aus Deinem Besitz hast Du am längsten nicht mehr gehört?

Keine Ahnung. Vielleicht Manowar - “Fighting The World”

…und welches am Häufigsten?

Wie kann man solche Frage beantworten? Auf meiner Reise sind es bis jetzt:
Nick Cave & The Bad Seeds - “The Boatman’s Call”
Pavement - “Crooked Rain, Crooked Rain”

Willst du Nils?

Darwin

Posted in Travelling by Philipp at 28. Okt. 2006

Australien. Mal wieder. Der Trip hierhin war ziemlich anstrengend und hat mich mit zwei Zwischenstops in Singapore und Brisbane etwas mehr als 24 Stunden gekostet…aber gut.

In Saigon habe ich sozusagen als Abschied ein letztes Mal ein Motorbike-Taxi benutzt, um zum Flughafen zu kommen. Es war zwar unbequem, aber wer weiss wann ich das naechste Mal mit einem fetten Rucksack auf einem Motorroller sitze und durch absolute chaotischen Verkehrverhaeltnisse fahre. Es war es wert und ich hab dem Typen dann auch noch 50 Cent Trinkgeld (das ist in Vietnam viel Geld) gegeben, da ich den Rest meines vietnamesischen Geldes loswerden wollte. Zum Glueck habe ich ihn nicht mit Geld ueberschuettet, denn nach dem Check-In am Saigoner Flughafen wurde man auf einmal gebeten 14 $ Airport-Tax abzudrucken. Und das in bar. Ich hatte zwar auf meinem Flugticket sogar einen Vermerk, dass ich bereits Airport-Tax gezahlt habe, aber es hat nichts genutzt. Jeder musste an diesem Schalter bezahlen und durfte dann erst ausreissen. Ja, nicht nur dir kommt das etwas seltsam vor. Es ist es auch. Aber ich musste auch bei meiner Einreise am Friendship Border Pass 2000 Dong abdrucken, fuer dich ich dann eine Quittung bekommen habe. Wofuer genau (ausser, dass ich einreisen durfte) habe ich aber nie erfahren.

Nach drei Fluegen bin ich dann also in Darwin angekommen. Es war ein Segen dort zu sein, denn hier ist gerade absolute Nebensaison, da es angeblich zu heiss (ich fands in Ordnung) und entsprechend recht wenig los ist. Wie habe ich es genossen mal wieder ueber eine Strasse zu laufen ohne jeden Moment damit zu rechnen von einem Motorbike oder einem Auto umgefahren zu werden. Wie habe ich es genossen, mal einfach eine Strasse entlang zu laufen ohne kopierte Lonley Planets angeboten zu bekommen. Und wie habe ich es genossen, dass hier absolut niemand hupt und manche Strassen menschenleer sind. Besonders das Nicht-Hupen war eine Erloesung. Entsprechend habe ich es nach drei Wochen mal wieder geschafft laenger als halb neun zu schlafen (genauer war es halb zwoelf). In Vietnam war das nie moeglich, da gegen sechs Uhr das Chaos auf der Strasse ausbrach und dauergehupt wurde.

Um von Asien-Chaos etwas runterzukommen habe ich in Darwin nicht viel gemacht. Ich habe mir ein neues Buch gekauft, mit dem ich viel am Hostel-Pool gesessen bin. Zwischendurch gab es kurze Ausfluege mit dem Rad und viel von der australischen Spezialitaet “Hamburger A Lot” (einfach ein Hamburger mit allem erdenklichen Zeug drauf). Desweiteren bin ich stolz darauf in meinen dreieinhalb Tagen Darwin drei Mal im Kino gewesen zu sein und damit fast den Rekord von Sebastian R. gebrochen zu haben, der in zwei Tagen Canberra drei mal im Kino war. Er ist aber immer noch eine Stufe ueber mir. Ich habe gesehen:

The Departed
Sehr schoener Gangster-Film. Hat mir wohl auch deshalb so gut gefallen, weil Scorcese es endlich mal wieder geschafft hat einen Film unter drei Stunden zu drehen. Absolut unterhaltsam und empfehlenswert. Die Story gibt es halt her. Wenn ich zurueck komme wird es nicht lange dauern, bis ich mir das Original aus Hong-Kong anschaue.

Little Miss Sunshine
Schraeg-lustige Darmamoede (gibt es das Wort?), die man sich ruhig mal anschauen kann sofern man nichts anderes zu Hand hat. Nette Unterhaltung.

The Wind That Shakes The Barley
Ich bin irgendwie kein grosser Fan von Gewinnern der Goldenen Palme in Cannes. Vorjahressieger “L’enfant” hat mich nicht gerade umgehauen, und “Elephant”, der Sieger von vor drei Jahren (glaub ich…) schon gar nicht. Auch dieser Film hier konnte mich nicht richtig kriegen. Ich habe das Gefuehl zu wenig “Arte” fur solche Filme zu sein.

Hostels in Vietnam

Posted in Travelling by Philipp at 27. Okt. 2006

There are not really a lot of “real” hostels in Vietnam, because it is so easy and sooo cheap to get a real hotel room. But anyway…maybe you get some ideas out of this. I recommend you guys a stay at Barbaras Backpackers in Quy Nhun to get off the beaten Opentours-Track.All prices are for a dorm, if not it is noted

Hanoi
Hanoi Backpackers
Price:5$; Room:+; Bathroom; ++
Location: ++
Specials: Roof Top Bar, Train Tickets, Tours
Go for it? Yes

Sapa
Green Valley Hotel
Price: 5$ (single room); Room:+; Bathroom:+
Location: +-
Specials: Tours, Restaurant
Go for it? No (it was a construction side when I was there, very loud…)

Hue
Guesthouse Hoang Huang
Price: 2,5 $; Room: +-; Bathroom: -
Location: +
Specials: Tours, etc
Go for it? No (Too many cockroaches…)

Hoi An
Hoa Binh Hotel
Price: 6$ (Single Room); Room:++: Bathroom:++
Location:+
Specials: Free Internet, Tours, etc.
Go for it? Yes

Quy Nhun
Barbara’s Backpackers/ The Kiwi Cafe
Price: 2,5$; Room: +-: Bathroom: +-
Location: ++
Specials: Restaurant, Tours
Go for it? YES (perfect way to get off the Opentours-Circus)

Nha Thrang
Hanh Cafe
Price: 5$ (Single Room); Room: +; Bathroom: ++
Location: ++
Specials: Restaurant, Tours
Go for it? Yes

Dalat
Pacific Hotel
Price:5$(Single Room); Room: +-; Bathroom: +-
Location: +-
Specials: Restaurant,Tours
Go for it? No (you’ll find something better for the same price in Dalat)

Saigon
Hotel 265
Price: 3$; Room: +; Bathroom: +-
Location: ++
Specials: Tours
Go for it? Yes

Hello from Singapore

Posted in Travelling by Philipp at 24. Okt. 2006

Ein kurz gebloggtes “Hallo” aus Singapore, wo man am Flughafen vorbildlicherweise kostenloses Internet zur Verfuegung gestellt bekommt. Ich bin hier gerade aus Saigon angekommen und steige in drei Stunden in meinen Flug nach Brisbane.

Singapore lass ich links liegen, da ich hier vor zwei Jahren auf dem Weg von Sydney nach Hause schon mal einen Stop-Over gemacht habe. Die Stadt ist nett, aber wenn man schon ein paar andere (und “richtige”) asiatische Staedte gesehen hat, muss man hier nicht wirklich gewesen sein.

Goodbye Asia

Posted in Travelling, Vlog by Philipp at 23. Okt. 2006

Neue Bilder

Posted in Travelling by Philipp at 23. Okt. 2006

Es gibt neue Bilder aus Dalat und dem Mekong Delta. Bitte klicken sie obig.

Mekong Delta

Posted in Travelling by Philipp at 23. Okt. 2006

Von Saigon aus habe ich eine 2-Tages-Tour ins Meking-Delta unternommen. Gut, eine Tour ist nicht gerade immer mein Favorit, aber angesichts der knappen Zeit war es die einzige sinnvolle Moeglichkeit das Delta zu sehen.

Auf der Tour bin ich mir dann nicht selten wie auf einer Wildlife-Safari vorgekommen, denn im Endeffekt wird man dort durch einen Zoo gefahren. Die Touristen-Boote (auf den Floating Markets gibt es einen regelrechten Stau von ihnen) schlaengeln sich ihren Weg durch die kleinen Kanaele bzw. die grossen Fluesse des Deltas und waehrenddessen hat man seine Kamera immer auf Stand-By und fotografiert die Armut. Und die ist wirklich hart: das Mekong-Delta war mit Sicherheit das Aermste was ich in meinem kurzen Leben bis jetzt gesehen habe. Es gibt sicher noch viel schlimmere Gegenden auf der Welt, fuer mich war das aber bis jetzt die Nummer Eins. Die Menschen leben entweder auf Booten (die ganze Familie) oder in absolut heruntergekommenen Bretter/Blech-Buden direkt am Wasser.

Da sie an Touristen gewoehnt sind, scheint es ihnen nicht wirklich etwas auszumachen, wenn das Boot extra etwas langsamer faehrt, damit man gute Fotos von ihrer Armut machen kann. Die Locals winken sogar die ganze Zeit freundlich, wenn sie fotografiert werden. Das komische Gefuehl im Bauch wollte dabei aber trotzdem nicht weggehen.

next »